controls are our passion

Industrielle Messtechnik - Power Stack











Power-Stack - Datenakquisition für
automotive Komponentenprüfungen

Der Power-Stack ist ein Schalt- und Messmodul. Es schaltet den positiven Zweig einer externen Spannungsquelle zum Prüfling durch. Der elektronische Schalter wird entweder von außen über einen externen Eingang oder einem analogen Eingang gesteuert bzw. über eine interne Parametrierung eingestellt. Die Schaltfrequenz des elektronischen Schalters ist so hoch bemessen, dass eine Pulsweitenmodulation (PWM) in Frequenzbereiche bis 20 kHz möglich ist. Die Baugruppe unterstützt mehrere Betriebsarten. In allen Betriebsarten werden Strom und Spannung gemessen. Die Spannungsmessung erfolgt unmittelbar am Prüfling über Senseleitungen und ist galvanisch von allen anderen Einheiten isoliert. Die Strommessung erfolgt in zwei Bereichen mit automatischer Messbereichswahl, steht als integrierter Gleichstrom- als auch als Effektivwert zur Verfügung und ist ebenfalls galvanisch isoliert von der 24V-Versorgung.


Kommunikation

Der Power-Stack verfügt über zwei serielle Schnittstellen zur Anbindung an Steuer- und Aufzeichnungssysteme. Steuer-, Parametrier- und Lesekommandos können über RS-485 oder der isolierten, MIC-kompatibelen CAN-Schnittstelle kommuniziert werden.


Spannungsversorgung

Betrieben werden kann der Power-Stack in einem Betriebsspannungsbereich von 18 bis 36 Volt. Um die Integration zu erleichtern wurde die Betriebsspannungsversorgung von allen Messeinheiten galvanisch isoliert. Der Prüfling kann in einem Bereich von 0 bis 36 V betrieben werden.


Montage

erfolgt auf DIN-Tragschiene.


Elektronischer Schalter

Der elektronische Schalter ist für Dauerströme bis 40 A und für PWM-Schaltfrequenzen bis 20 kHz ausgelegt.


Strommessbereiche

Das Modul verfügt über zwei Strommessbereiche. Im Bereich 400 mA können Betriebsströme von Steuergeräten gemessen werden. Die Auflösung in diesem Bereich liegt bei 100 µA. Der 40-A-Bereich ist ausgelegt für stromintensive Verbraucher und bietet eine Auflösung von 10 mA. Die Messwerte stehen als präzise DC und als echte Effektivwerte zur Verfügung. Um eine hohe Präzision zu garantieren, wurde auf analoge Schalter im Signalweg verzichtet. Ein Power-Stack-Modul beinhaltet deshalb sieben 16-Bit-AD-Wandler.


Betriebsarten

Es sind insgesamt zehn verschiedene Betriebsarten einstellbar, die mittels Kommandos gewählt werden können. Ist die Einstellung einer Betriebsart erfolgt, arbeitet der Power-Stack entweder völlig autark, oder in Abhängigkeit externer elektrischer Signale oder kommuniziert ständig über eine der beiden Schnittstellen mit einem übergeordneten System. Es sind zwei Optokopplereingänge vorhanden, um Signalfreigaben zu erteilen oder die externe Steuerung von PWM-Signalen zu ermöglichen. Ein analoger Eingang ermöglicht den Anschluss eines Potentiometers. Mit diesem lassen sich in Abhängigkeit der gewählten Betriebsart die PWM-Frequenz oder die Impulsweite manuell einstellen. Anstelle eines Potentiometers ist auch der Anschluss einer Gleichspannungsquelle im Bereich von 0 … +5V möglich.
Neben zahlreichen Anwendungen die sich dem Nutzer deduktiv erschließen, bietet das Modul auch einige Spezialfunktionen. So können zum Beispiel in der Betriebsart 7 Kraftstoffförderpumpen, in der Betriebsart 8 Glühstifte, in der Betriebsart 9 Magnetventile getestet und in der Betriebsart 10 frei definierte Impulspakete erzeugt werden.


Anschlüsse

Die elektrische Kontaktierung erfolgt über drei Molex-Steckverbinder des Typs Mini-Fit sowie zwei Schraubverbindungen zum Anschluss von Litze zwischen 6 und 10 mm².


nach oben